Der Verein Bürger für Landshut e.V. (BfL) wurde am 19.05.2004 als Wählervereinigung, anlässlich der damals anstehenden Wahl des Oberbürgermeisters von Landshut, gegründet. Der damals von den Bürgern erwünschte Kandidat, Hans Rampf, war von seiner Partei  für das Amt OB (CSU) nicht nominiert worden. Dieser trat, nach einer überragenden Unterschriftenaktion  von über 8000 Stimmen der Landshuter Bevölkerung, auf der Platform der extra gegründeten “Bürger für Landshut e. V.“ (BFL)  zur OB-Wahl an . Er siegte, dank des unermüdlichen Einsatzes der Mitglieder und vieler weiterer Bürgerinnen und Bürger, im ersten Wahlgang mit 50,89 % der Wählerstimmen.

Hans Rampf  trat nicht seinem Wählerverein BFL bei sondern blieb  als ordentliches Mitglied in der CSU.

Erst 2008 traten die Bürger für Landshut e.V., mit 44 zur Wahl stehenden Kandidaten, zur Stadtratswahl an. -Enttäuscht von der bisherigen Arbeit des Startrates, unter der absoluten Mehrheit der CSU.- In einer Listenverbindung mit den übrigen antretenden Parteien konnte, bei den Kommunalwahlen 2008, die absolute Mehrheit der CSU von 24 Mitgliedern auf 16 gebrochen werden. Die neue Wählergemeinschaft „Bürger für Landshut e.V.“ konnte mit drei Mitgliedern den Fraktionsstatus erlangen.

Inzwischen haben sich die Stärkeverhältnisse im Stadtrat verändert. So verließ das Mitglied Robert Neuhauser die Fraktion, wechselte innerhalb der Legislaturperiode 2008-2013 zur FDP-Fraktion, anschließend zur Arbeitsgemeinschaft mit der ÖDP und kandidiert jetzt für die Bayernpartei.

Stadträtin Margit Napf trat über von der CSU zur Fraktion der Bürger für Landshut e. V. Auch in anderen Parteien fand ein reger Wechsel statt.

Unmittelbar in der Wahlnacht der Kommunalwahl vom 16. März 2014 verabschiedete sich die BFL-Stadrätin Margit Napf, nachdem sie auf der BFL-Liste wiedergewählt worden war. Sie führte daraufhin Verhandlungen mit einer Volkspartei über einen Übertritt. Ihr Austritt aus dem Verein „Bürger für Landshut e.V.“ erfolgte am 24. März 2014. Heute gehört sie dem Sammelbecken einer Ausschussgemeinschaft an.