Ein Blick zurück

BFL-Akteure im Gespräch mit Bürgern am Infostand im März 2006 vor dem Rathaus.

Im März 2006 fiel die Entscheidung für das Perinatalzentrum zu Gunsten Lakumed in einer Plenarsitzung durch den Landshuter Stadtrat. Es war zum ersten Mal die Chance einer Kooperation zwischen den beiden Krankenhäusern vorhanden.

Anlässlich dieser Entscheidung setzten sich die Bürger für Landshut (BFL),
damals noch nicht im Stadtrat, im Vorfeld mit einer Aktion und einem
Infostand für eine Kooperation ein.

Im Hinblick auf die ständigen Verluste, damals bei beiden Häusern jährlich
zwischen 2,5 und 4 Millionen, warben sie mit Flyern und Informationsmaterial
-an Bürger und politische Vertreter gerichtet- für Maßnahmen und erste
Schritte zur Zusammenarbeit.

 

Sogar mit einem kurzen Bühnenstück, dargestellt als
Hochzeitsakt
zwischen Lakumed und Klinikum,
versuchten die BFL-Akteure die Verantwortlichen wachzurütteln.

 

Nach dem Eintritt in den Stadtrat war BFL-Fraktionsvorsitzender Bernd O. Friedrich bis 2014 stv. Vorsitzender im Aufsichtsrat.

Mit OB Rampf zusammen wurden immer wieder in Gesprächen mit dem ehem. Landrat Eppeneder Wege zur Zusammenarbeit gesucht. 12 Jahre danach ist die Frage zu stellen: Was ist bis heute aus einer dringend notwendigen Zusammenarbeit geworden? Außer gescheiterte Versuche gab es bisher keine Ergebnisse. Die aktuelle Entlassung des Geschäftsführers des Klinikums gibt Veranlassung, dass die politischen Mandatsträger erneut und ernsthaft über eine Zusammenarbeit nachdenken müssen.

Kooperation: Gibt es eine neue Chance für Lakumed und Klinikum?